Therapien - Sprachgestaltung

„Das Menschlichste, was wir haben, ist doch die Sprache, und wir haben sie, um zu sprechen.“
Theodor Fontane

Sprachgestaltung wurde zu Anfang des 20. Jahrhunderts durch die Zusammenarbeit der Schauspielerin Marie Steiner-von Sievers und des Geisteswissenschaftlers Rudolf Steiner entwickelt und führte zu neuen Formen der Rezitation und des Schauspiels. Gleichzeitig entstanden auch die Grundlagen für eine pädagogische und therapeutische Erweiterung dieser Kunst.

In der Sprachgestaltung werden zu der inhaltlichen Seite der Sprache ihre Elemente wie Lautqualitäten, Rhythmen und Atem-und Stimmführung entwickelt und geschult. Dabei steigern sich Erlebnis- und Ausdrucksfähigkeit, die Wahrnehmung und besonders das Hören.

ICAAT Therapien Sprache

Im Künstlerischen werden diese Elemente und Mittel eingesetzt, um Dichtung ihrem geistig-seelischen Gehalt nach zu erfassen und entsprechend darzustellen. Zur therapeutischen Anwendung kommen sie, um Einseitigkeiten in der Sprache von Kindern und Erwachsenen, die eine Folge krankhafter Störungen sind, auszugleichen. Dieser Ausgleich geschieht in zweifacher Weise: durch Harmonisierung des Sprechvorganges selber und durch Arbeit mit den therapeutischen Kräften der Laute und Sprachelemente. 

Vorträge von Michaela Glöckler zur Therapeutischen Sprachgestaltung (EN/ DE) (link)

Weitere Informationen zur Therapeutischen Sprachgestaltung finden sie unter
www.therapeutische-sprachgestaltung.de

<<zurück zu den Therapien